Angora Spinntreffen
im Schloss Thunstetten
27. Oktober 2024

Das Spinntreffen 2024 findet wiederum im Schloss Thunstetten statt. (Fürs Navi: Berggasse 5, 4922 Thunstetten.)
Wir treffen uns ab 10 Uhr in der Schlossküche, so dass man sich nach dem Eintreffen mit Kafi und Gipfeli stärken kann. Spinnen werden wir in der Landvogtstube oder bei schönem Wetter im Schlosshof.
Das Schloss hat an diesem Tag Saisonsschluss, es ist für Besucher geöffnet und im grossen Festsaal gibt es am Nachmittag Kaffee und Kuchen. Wir können also unser Hobby einem breiten Publikum zeigen.

Parkplätze gibt es gleich neben dem Schloss. Abholdienst für öV-Reisende in Herzogenbuchsee. Bitte bei der Anmeldung angeben.
Das Mittagessen findet im Restaurant Forst statt. Da müssen wir zwar 3 Minuten mit dem Auto fahren, aber das feine Essen macht das wett. (Das näher gelegene Restaurant Löwen ist geschlossen.)
Vorspeisen
Grüner Blattsalat Fr. 8.50
Nüsslisalat mit Ei, Speck und Brotcrouton Fr. 17.—
Kürbissuppe mit Naan Brot Fr. 14.—
Menu
CH- Rindsbraten mit Gemüse und Kartoffelstock Fr. 34.—
Forelle aus Thörigen mit Gemüse und hausgeräuchtem Risotto Fr. 39.—
Bretonische Buchweizen Galette mit Gemüse und Käse Fr. 36.— (vegi)
Bitte meldet euch unbedingt bis 16. Oktober mit eurem Menuwunsch an.
Anmeldungen und Abholwünsche an Ursula Glauser Tel. 062 963 34 15 oder per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Bis bald im Schloss Thunstetten!
Flauschige Eleganz trifft fachlichen Austausch:
Beim Angora-Spinntreffen 2025 in der Reinacher Braugarage surrten die Spinnräder, es wurde gekardet und leidenschaftlich diskutiert – eingebettet in die geschichtsträchtige Kulisse der Braugarage. Wir blicken auf einen lehrreichen und unterhaltsamen Anlass zurück – inklusive einem kleinen Ausritt in die Reinacher Geschichte.
Das Slidedeck führt durch die Highlights des Tages: von feinster Handarbeit und praxisnahen Tipps bis zu bewegenden Momenten des Dankes an prägende Persönlichkeiten der Szene. Eintauchen, inspirieren lassen und die Magie von Angorafasern neu entdecken.
Link zum Slidedeck: Rückblick Slidedeck Spinntreffen 2025
besten Dank an Herbert Müri für die bildliche zusammenfassung des Tages

Die Gruppe Zentral organisiert dieses Jahr das Spinntreffen. Wir treffen uns zum gemütlichen Spinntreffen am:
Sonntag, 26. Oktober 2025
Ab 10 Uhr bis in den Nachmittag
Braugarage Hauptstrasse 70a
5734 Reinach AG
Für ÖV-Benützer ist die Braugarage ab Bahnstation Reinach in 4 Minuten Fussmarsch erreichbar.
Parkplätze sind vor Ort vorhanden.
Der Begrüssungskaffe mit Gipfeli wird von der Gruppe Zentral offeriert.
Das Mittagessen, kleiner grüner Salat, Braten mit Kartoffelstock Fr. 23.00, wird organisiert. Anmeldung zwingend nötig. Mittagessen und Getränke auf eigene Kosten.
Es sind selbstverständlich nicht nur SpinnerInnen willkommen, sondern auch Angörler, die „nur“ zum Plaudern kommen möchten! Bitte ebenfalls anmelden, wenn du zum Mittagessen bleibst.
Anfänger begleiten wir gerne bei den ersten Schritten am Spinnrad. Spinnrad und Material stehen gratis zur Verfügung.
Infos unter: Tel. 079 444 66 06 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Wir freuen uns auf einen gemütlichen Tag und hoffen, viele von euch in Reinach begrüssen zu dürfen.
Angorawolle filzen in der mechanischen Werkstatt von, Doris -und Ruedi Hofmann in Gontenschwil.
Der „Filzertag“ beim Angora-Klub der Gruppe Zentral hat mittlerweile schon eine jahrelange Tradition. Immer im September wird aus dem „Halbfabrikat“, der Drittklass-Angora-, Schaf-, oder Alpakawolle, gekardet, gefilzt und anschliessend zu Filzhüten, Kinderfinken, Gilet, oder einfach zu kleinen Kunstwerken verarbeitet. Die meist vielfältig gefärbte Angora-Unterwolle eignet sich dafür speziell gut.
Auch dieses Jahr war der Anlass wieder gut besucht. Dieser «mobilisiert», oder ist wohl so interessant, dass man selbst der Weg von Lausanne nach Gontenschwil nicht zu weit war. Was sich bei diesem „Ein-Tages-Handwerk“ ergab ist doch einmal mehr sehr beachtlich.
Ruedi & Doris Hofmann leben die Kleintierzucht. Als amtierender AKV-Präsident weiss er und seine Gattin das Hobby und die Arbeitswelt als Geschäftsleute immer wieder gekonnt einzuteilen.
Da wo am Vortag noch an mechanischen Teilen gearbeitet wurde, durfte der Angora-Klub einmal mehr die grosszügigen Räumlichkeiten hauptsächlich für das Filzen nützen. Die Bauch-, oder die seitliche Behaarung sind in der Länge- und in der Beschaffung sowie bei einem Alpaka wie auch beim Angorakaninchen unterschiedlich und qualitativ nicht gleichwertig. Wobei sich die Bauchbehaarung eher kürzer und ohne Grannen zeigt, ist die seitliche Bestückung 3-4-mal länger und hebt sich mit ausgeprägten Grannen ab.


Gekardet wurde wortwörtlich auf „Hochtouren“…hier wird Alpaka-Wolle bearbeitet die anschliessend «verfilzt, oder versponnen» wird.

Filzen braucht Gefühl und viel Ausdauer. Mittels Drucktest kann man die Kompaktheit der Filzmasse überprüfen…

Die Formgebung ist die Basis für das spätere Endprodukt
Das sollen später Pantoffeln für den «Ausgang» geben…
Natürlich farblich abstimmt …mit dem Thema,
tout en rouge»…

Einführungs-Kurs in die Kunst eines «filigranen « Faden zu spinnen. Ob mit reiner Angorawolle, gemischt mit Alpaka, oder einem fremden Faden, wie Seide-, oder einer Kunst-faser…
Dabei den Fantasien und den Farb-Kombinationen gezielt, oder einfach freien Lauf lassen.

In einer Werkstätte mit CNC-Präzisionsmaschinen gibt es am Laufmeter auch dementsprechende Abfälle, oder Späne aus verschiedensten Materialien und Legierungen.
Dass man diese aber auch als Deko-Materialien verwenden kann, muss man zuerst einmal realisieren….
Der Angora-Klub der Gruppe Zentral bedankt sich herzlich für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und die grosszügige Verpflegung bei Doris und Ruedi Hofmann
Der CH Angora Klub der Gr Zentral auf der Kräuterwanderung durch das Gitzitobel (der Grand Canyon des Seetals)
Die alljährlich stattfindende Kräuterwanderung führte die «Langhaarzüchter» dieses Jahr auf die Südwest Seite des Hallwilersee’s ins luzernische Seetal Schon eine Woche nach der Kleintierausstellung der Kleintierfreunde Hitzkirch in Ermensee wo die engagierten Züchter auch ihren Teil zum guten Gelingen beigetragen haben, war man ganz in der Nähe wieder aktiv unterwegs Die Kräuterspezialisten, Erika und Stefan Winter konnten der Wandergruppe einmal mehr aufzeigen, welche «wilden» Pflanzenarten sich unter vielen anderen wie die « Saublume », Brennnessel, Gänsefingerkraut, Hirtentäschel oder der Glücksklee für die Küche eignen Beifuss, Borretsch, Breitwegerich, Kamille, Malve sowie die Placke, als Medizin oder Prävention für die Kaninchen, und welche sich speziell für Menschen mit « Wehwechen » wie z.B. Artrose eignen, wie Ringelblume, Löwenzahl, Efeu, Spitzwegerich oder die Wallwurz, welche dann vielfach zu Salbenverarbeitet und genützt werden Natürlich wurden die Interessierten ebenso über die giftigen, auch wenn sich diese noch so schönpräsentieren, wie z.B. Orchideen, Herbstzeitlose, Maiglöckchen, gefleckter Schierling, oder dem blauen Eisenhut informiert. Für diese Wissenslektion eignet sich diese wirklich sehenswerte Gegend geradezu ideal. Die ganze Foto-Dokumentation ist auch auf der Homepage unter Angora-Schweiz.ch zu finden.
http://www.angora-schweiz.ch/index.php/gruppezentral/veranstaltungen
Hilfreich, sozusagen als Nachschlagewerk sind zum Beispiel unter
https://www.awl.ch/heilpflanzen/index.htm oder
http://www.hauskaninchen.com/Seiten/Gesundheit/Pflanzen%20als%20Heilmittel.html#Magen-Darm-Trakt Pflanzen als Heilmittel zu finden.
Super auch das Buch, die Kaninchenapotheke von, Ursula Glauser, zu finden unter
http://www.glauserweb.ch/apotheke.htm
Der Gitzitobel-Kurzbeschrieb
Der markante Taleinschnitt befindet sich zwischen Aesch (LU), Schongau und Hämikon und kann nur zu Fuss erreicht werden. Es ist eine geniale, unberührte Landschaft, abseits von Verkehr und Zivilisation. Wie ein kleines Wunder kommt es dem Wanderer vor, wenn er im Frühsommer die Lichtungen im Wald- und Naturschutzgebiet betritt eine vielfältige Flora u.a. mit über 20 Arten von wildwachsenden Orchideen, in allen Farben, Schmetterlinge und Libellen sorgen für ein einzigartiges Natur-Erlebnis. Speziell sind auch die Flurnamen wie «Tröletä sie geben Hinweise über den Charakter des Bachtobels und lassen auch natürliche Gefahren und Ereignisse miterleben. Nicht selten kann man im ausgewaschenen kalkhaltigen Gestein auch «Stein-Gesichter» erkennen. Dieser vielfältige Lebensraum ist ein richtiges Naturparadies und erfordert gutes Schuhwerk und etwas Zeit (Halb- oder Ganztag).Teilweise führen die Wanderwege durch Feuchtgebiete, und nach einem Platzregen, kann sich der Vorderbach (so heisst er wirklich), in einen tobenden Wildwasserbach verwandeln. Das Gitzitobel hat sich wegen seiner Abgeschiedenheit und dem schwer zugänglichen Bachtobel zu einem wertvollen Refugium für seltene Lebewesen entwickelt. Die enge Verflechtung von feuchten- und halbtrockenen Wiesen und den verschiedenen Waldgesellschaften führt zu dieser eindrücklichen Artenvielfalt spezielle Gebäude-Dächer, historische Gebäude, eine alte Steinmühle, die Kirche St. Ulrich usw.


Der Gitzitobel-Bach, (Vorderbach) für einmal zahm, nach einem Platzregen, kann er sich aber zu einem richtigen Wildbach entwickeln…


Das Gitzitobel wild, romantisch, natürlich, eine ganz spezielle Erlebniswelt

Aus einem ausgewaschenen Kalkstein ein Steingesicht geformt…

Geniale, unberührte Landschaft…

Der Vorderbach im Gitzitobel…

Akeleien-Felder…

Und eine Orchideen-Vielfalt…
Text und Bilder, Herbert Müri